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Insider Tipp vier

09. 05. 2021 bis 31. 12. 2021

Tipp Nummer Vier:

„Die Heimat der Heimat"

von Monika Kirschner

 

 

 

Willkommen zu unserem Soonwald-Tipp Nummer Vier. Unsere kleine Serie entführt Sie in den Wald unserer Heimat mit dem Versprechen überraschender Erfahrungen jenseits der Alltagsroutine. Für eine wohltuende Auszeit braucht es keine langen Wanderungen, aber ein besonderes Ziel, an dem man es sich gut gehen lassen kann. Wohltuende Orte und rettende Schlupfwinkel. Unsere Sehnsucht nach Orten, an denen wir auftanken können, ist in Zeiten der Pandemie größer denn je. Diese rettenden Schlupfwinkel sind oft da, wo wir sie nicht erwarten, an den Rändern, "ab vom Schuss". Der Soonwald ist voller solcher Orte, die auf Entdeckung warten und uns die Chance geben einfach mal "abzutauchen" ... Unsere ersten Ausflugstipps führten zu einer Höhle in einem verwilderten Bachtal, zu einem fünfeckigen Bergfried und in die Wüstungen zerstörter Dörfer. Diesmal geht die Exkursion zu einem einfachen Fachwerkhäuschen. Seine ganz und gar ausgefallene Geschichte sieht man ihm wirklich nicht an. Nur ein großes Schild an der Fassade lässt Passanten stutzen. "Willkommen in der Heimat der Heimat" liest man dort. Das betagte Gebäude steht unter Denkmalschutz. Es ist das ehemalige Zuhause einer Hunsrücker Bauernfamilie aus dem 17. Jahrhundert. Gleichzeitig ist es innen eine professionell gestaltete Filmkulisse, die bis zu den Rußspuren an der Decke das Produkt künstlerischer Drehbuch-Inspiration darstellt. Die Hunsrücker nennen es das "kleine Filmhaus" an de Brick. Es ist der zentrale Drehort des letzten

Spielfilms des Jahrhundert-Epos von Edgar Reitz: "Die andere Heimat - Chronik einer Sehnsucht". Ein kleines Haus, das „berührt“. Nur wenige Menschen wissen, dass man sich dem Zauber des Film-Kunstwerks von 2012 noch heute nähern kann. Dazu muss man nur das kleine Dörfchen Gehlweiler am nördlichen Soonwaldrand besuchen. Überquert man am Ortseingang die Brücke über den Simmerbach, einen mächtigen Bruchsteinbau aus dem 18. Jahrhundert, duckt sich dahinter, gleich zur Rechten ein unscheinbares Fachwerkgebäude. Hier gilt die freundliche Aufforderung: "Eintritt erwünscht!" Gleich hinter der in die Jahre gekommenen Haustür findet man sich in einer dunklen Wohnstube wieder, die in jedem Detail so wirkt, als hätten ihre Bewohner sie gerade erst verlassen. Der Geruch von Ruß, Rauch und Schaffell hängt noch in der Luft und man ahnt die Glut in der Asche. Tatsächlich ist es noch nicht lange her, dass hier die Filmfamilie Simon mit Großmutter, Onkel, drei Kindern, den beiden Söhnen Gustav und Jakob und Tochter Lena, verzweifelt Wege aus existentiellen Nöten gesucht haben. Genauso wie vorher Generationen von Hunsrückern im wahren Leben ähnliche Dramen von Elend, aber auch Freude, Feste und Feiern durchlebten. Geht man die krumme Stiege hinauf zu den Schlafkammern, spürt man den Schutz der engen Mauern, aber auch die erzwungene Nähe, die drückenden Balken und den begrenzten Blick durch taube Fensterscheiben. Man versteht ohne viel Worte: in solch einem Gemäuer wächst die Sehnsucht nach allem, was jenseits der Brücke über den nahen Bach liegt. Das war schon immer die Schwelle, der Übergang vom Dorf in die Welt, die erste Station der langen Reise in eine unbekannte Zukunft. Bleiben oder gehen. Das neunzehnte Jahrhundert ist die Zeit der großen Hungersnöte. Besonders schlimm war das Jahr 1817, das als "Hungerjahr" in die Geschichte eingeht. Als 1822 die brasilianische Regierung einen Bevollmächtigten nach Deutschland schickt, um Kolonisten anzuwerben, machen sich auch Hunsrücker auf in die Ferne. Um 1840 kommt neue Not mit Teuerung, Missernten und Unruhen über das Land. Die Krise verstört die Landbevölkerung tief. Viele sehen keinen Ausweg mehr, außer dem schier verzweifelten Entschluss die Heimat ganz zu verlassen. Im Drehbuch für "Die andere Heimat" ist es Gustav Simon mit seiner Frau, der das Wagnis der ungewissen Reise in die Fremde eingeht. Ganz nah dran und mitten drin. Vielleicht liegt die weltweite Wirkung des Hunsrücker Heimat-Epos in dem dichten, bisweilen bis an die Schmerzgrenze gehenden, genauen Blick auf die kleinen Dinge und großen Gefühle der Menschen in den Dörfern. Edgar Reitz ́ stetes Ringen um wahrhaftige Nähe, bei gleichzeitiger respektvoller Distanz, fasziniert Menschen aller Kulturen. Sie erkennen sich selbst darin, fühlen sich daheim im Hunsrück, denn es geht umso universelle Themen wie "Liebe und Verrat", "Gehen und Bleiben" oder "Macht und Ohnmacht". Vielleicht aber hat die überwältigende Resonanz auf die Filmkunstwerke von Edgar Reitz noch einen ganz anderen Hintergrund. Der Regisseur hat sich nie davon abbringen lassen, seine Dreharbeiten an Originalschauplätzen, möglichst auch mit einheimischen Darstellern und Mitarbeitern, mitten im realen Alltag stattfinden zu lassen. Er hat dafür erhebliche Schwierigkeiten in Kauf genommen, bis hin zu dem Punkt, dass er die Bewohner von Gehlweiler langwierig davon überzeugte, gut ein Jahr freiwillig, bei künstlichem Licht hinter den zugebauten Fassaden ihrer Häuser zu verbringen. Der Asphalt versank im Schlamm und die Zeichen der Armut kehrten in die säuberlich-gepflegten Dorfstraßen zurück. Eine Rekonstruktion der Drehorte in einem Filmstudio wäre sicher einfacher und preiswerter geworden. Selbst ein mögliches Kulissendorf in den nahen Wüstungen von Eckweiler, Pferdsfeld und Rehbach war ihm offenbar nicht mehr nah genug "am Leben". Schon Ende der 1970er Jahre, beim Start der Serie "Heimat 1", entscheidet Edgar Reitz sich für eine Schmiedewerkstatt in Gehlweiler als zentralen Drehort. Die kleine Gemeinde, von den Einheimischen "Gelwiller" genannt, mit gut 200 Einwohnern, ist jedoch von Anfang an nur einer der Schauplätze der Hunsrücksaga. Seine Drehorte findet er im erweiterten Aktionsradius seiner Jugendjahre auf der gesamten Hochebene des Hunsrücks. Vor allem in den Hunsrück-Dörfern wird er fündig. Wie Puzzleteile eines Mosaiks fügt sich alles so stimmig zusammen, dass Fans der Heimat-Reihen vor Ort immer wieder versuchen das Dorf "Schabbach" aufzuspüren. Vergeblich, denn „Schabbach“ ist die kunstvolle Neuschöpfung aus Drehorten in mindestens sechs verschiedenen Gemeinden. Eintauchen in die Filmkulisse. Neben Woppenroth und Schlierschied repräsentiert Gehlweiler in besonderer Weise das Filmdorf "Schabbach". Erst recht seit den Dreharbeiten zu Reitz großem Kinofilm „Die andere Heimat“. Vieles nahmen die "Gelwiller" in Kauf, um ihr Dorf wieder zurück in die Mitte des neunzehnten Jahrhunderts zu versetzen. 2012 war es dann endlich soweit: Gehlweiler war zu Schabbach, einem Soonwalddorf um 1840 geworden. Heute erinnern große farbige Fototafeln entlang der Hauptstraße an das Aussehen des Dorfes während seiner Transformation zur Filmkulisse. Man sieht ausgetretene enge Gassen, lehmverputzte Häuser mit staubblinden kleinen Fenstern, die alte Schmiede und sogar eine Kirche, die es so nie gab. Schaut man sich um, kann man trotz der überzeugenden Umgestaltung der Szenenbildereiniges wiedererkennen. Aber es fällt schwer zu glauben, dass diese Bilder genau dort entstanden sind, wo man sich gerade befindet. Für die umfangreichen Innenaufnahmen des Films musste jedoch eine andere Lösung her. Auch dafür sollte keine Attrappe gebaut werden. Edgar Reitz fand ein betagtes Fachwerkhaus an der Hauptstraße. Behutsam und historisch genau ließ er die Innenräume anpassen. Noch heute ist das "Filmhaus" als Kulisse im Originalzustand komplett erhalten. Das ist ein Glücksfall, denn es sollte nach Beendigung der Dreharbeiten innen rückgebaut werden. Dank seines Besitzers, Heribert Dämgen, ist dieses Kleinod bäuerlicher (Film)-Geschichte erhalten geblieben.

Genius Loci

Edgar Reitz weiß, wie kaum ein anderer, um die Qualität von Orten. Er hat ganz offensichtlich ein außerordentliches Gespür dafür, solche Plätze zu finden. Es scheint ihm dabei vor allem um die unverwechselbare Atmosphäre eines Ortes zu gehen, den die eigene Geschichte spürbar geprägt hat. Das "Heimat" Film-Bauernhaus ist ein Beispiel dafür. Es war tatsächlich jahrhundertelang ein Hunsrücker Bauernhaus, in dem viele Generationen das Leid und die Mühen durchlebt haben, um die es auch im Film geht. Als Regisseur ist er überzeugt davon, dass Bilder den Geist des Ortes aufnehmen, an dem sie entstehen. Selbst die Kamera scheint diese Orte zu "mögen" und so gelingt im besten Falle mit einem Kameramann wie Gernot Roll, die Wieder-Verzauberung. Plötzlich wird sichtbar, dass Orte eine Seele haben, jeder für sich tiefgründig und unverwechselbar. Dennoch verblüfft, dass gerade das eigenwillige Ambiente der Hunsrücker Drehorte universell fasziniert, wo Heimat doch gerade erst in den Unterschieden, in den lokalen Eigenheiten glaubhaft wahrnehmbar wird. Vielleichtsteckt dahinter die Sehnsucht der Menschen weltweit nach "struppigen" widerspenstigen Orten, jenseits des Optimierungswahns der verplanten und ausgemessenen Vorstadtsiedlungen, Parkdecks und Fast Food-Filialen. Der überwältigende Erfolg der Heimat-Serie scheint solche Vermutungen zu bestätigen. Vom unwirtlichen Landstrich zum Sehnsuchtsort. Der Hunsrück und seine Menschen erleben durch die viele Stunden umfassende Trilogie "Heimat" seit Jahrzehnten überraschend große internationale Aufmerksamkeit und geradezu eine Umkehr ihres Ansehens; galt doch der Hunsrück jahrhundertelang als unattraktives und armes Gebiet. Die Heimat-Filme werden zum Ausgangspunkt eines völlig anderen Blicks auf diese Landschaft und den Wert von „Heimat“ in einer globalisierten Welt. Es ist Hunsrücker Alltag, mit dem sich Menschen in ganz unterschiedlichen Kulturen identifizieren können; ob in Japan oder in Brasilien. Es hat lange gedauert, bis die Menschen auf dem Hunsrück sich mit dieser medialen Aufmerksamkeit anfreunden und die Wertschätzung, die darin steckt, annehmen konnten. Zu lange waren sie von Obrigkeiten fremdbestimmt gewesen, in Armut gefangen und letztlich auch noch als Landschaft mit zahllosen militärischen Einrichtungen und Atomsprengköpfen, als „Flugzeugträger der Nation“, benutzt worden. Erst Mitte der 1980er Jahre, in der Endphase des "Kalten Krieges" änderte sich etwas. Im Oktober 1986 demonstrieren knapp 200.000 Menschen in den Hunsrückdörfern, entlang der Mauern und Zäune der militärischen Einrichtungen gegen die Stationierung von atomaren Mittelstreckenwaffen. Es war die größte Demonstration, die Rheinland-Pfalz jemals gesehen hat und die erste, die nicht in Metropolen, sondern auf dem Land stattfand. Nur ein paar Jahre vorher, Anfang der 1980er Jahre, hatte die Erfolgsgeschichte der Heimat-Reihe begonnen. Beide Entwicklungen haben nicht ursächlich miteinander zu tun, aber sie verbindet ein Wandel. Die Veränderung des Selbstwertgefühls einer ganzen Landschaft. Geschichte weiterspinnen. Im Hunsrück hat das Filmepos von Edgar Reitz ein neues Interesse an der eigenen Geschichte geweckt, die ohne diesen filmischen Perspektivwechsel nicht denkbar gewesen wäre. Das liegt sicher auch an der eigenwilligen Mischung aus Phantasie und Realität der Heimat-Reihe, die eine ganze Landschaft einer neuen Selbst-Erfahrung aussetzt. Das wird auch dadurch möglich, dass sich die Drehorte weit gestreut in der Hunsrücker Landschaft finden und die geographische Verortung der Spielfilme überall präsent ist. Zahllose Drehorte sind durch Infotafeln mit Text und Szenenbildern markiert und zu vertrauten alltäglichen Wegbegleitern geworden. Nicht nur die Hunsrücker besuchen begeistert die Filmvorführungen des Provinzkinos in Simmern, die Ausstellungen des Hunsrückmuseums im Schloss von Simmern, das „Café Heimat“ in Morbach, das „Günderode-Filmhaus“ bei Oberwesel, zentraler Drehort der Fernsehserie Heimat 3 und zahllose Lesungen. Sie beteiligen sich an Heimat-Wanderungen, Heimat-Bustouren und anderen touristischen „Heimat-To-Go“-Veranstaltungen. Auch Menschen von weither fühlen sich angesprochen. Seit dem Kinofilm "Die Andere Heimat" sind es vor allem Brasilianer, Nachkommen der Hunsrücker Auswanderer Familien, welche sich von den Drehorten angezogen fühlen. Gehlweiler alias „Schabbach“ ist heute ihre „Heimat der Heimat“. Neues Leben im kleinen Filmhaus. Ein Blick ins Gästebuch, das immer auf dem niedrigen Holztisch in der Wohnstube liegt, ist ein eindrucksvoller Beleg für die Ausstrahlung dieses Ortes. Nirgendwo kommt man der Atmosphäre der Filme so nahe wie im Heimathäuschen in Gehlweiler. Zu verdanken ist das dem jahrelangen ehrenamtlichen Engagement der "Schabbacher Kultur und Heimat Freunde". Unaufgeregt, mit Wärme und Selbstverständlichkeit werden die Besucher im Heimathaus empfangen. Man trifft dabei auf Zeitzeugen der jahrzehntelangen Dreharbeiten. Am Film-Herdfeuer aus der Gaskartusche ergeht es den Besuchern ähnlich wie den Zuschauern der Filme. Realität und Fiktion sind nicht mehr zu trennen. Die Phantasie kann auf Zeitreise gehen, unterstützt vom Anblick der rauen kastigen Schlaflager in den Nischen, der engen Stiege, dem Hochzeitsbett mit Flachs-Herz und einer Original-Hausverkleidung im Schuppen, der Schmiede und der alten Bogen-Brücke über den Simmerbach, dem historischen "Tor zur Welt". Auch wenn Heribert Dämgen bei seinen Führungen immer wieder betont: "Das meiste, was Sie hier sehen, ist nicht echt. Es ist das Werk von Meistern der Bühnenkunst". Man mag es ihm kaum glauben. In der authentischen Kulisse entwickeln sich aus einfachen Gesprächen die großen Themen wie von selbst. Es geht um das Glück auf dem Lande zu leben, aber auch um die schmerzlichen Erfahrungen in einer Zeit, in der der ländliche Raum zunehmend abgewertet wird. Geschichten werden ausgetauscht, die den roten Faden der Reitz ́schen Erzählung aufnehmen und weiterspinnen ...Hunsrücker Gastfreundschaft. Die "Schabbacher Kultur und Heimat Freunde" pflegen darüber hinaus hinter und vor den Kulissen – Hunsrücker

Gastfreundschaft mit einfachen Schmalzbroten, Grumbereworscht oder Streuselkuchen. Zu einem Besuch im Heimathäuschen gehört zum Abschluss selbstverständlich ein gemütliches Beisammensein am Holztisch drinnen oder draußen am Vesperplatz. Die Heimat-Freunde von "Gelwiller" sind eng mit dem Ort verwoben und schaffen es in der fast 200 Jahre alten Wohnküche auf einmalige Weise Hunsrücker Vergangenheit an die Oberfläche zu holen. Neugierig geworden?

Wir freuen uns auf Sie

 

Kontakt:

Heribert Dämgen

Schabbacher Kultur und Heimatfreunde e.V.

55490 Gehlweiler

Im Schäferstück 15

www.schabbacherkulturheimat.de

Tel. 06765 7407

Mobil 01702928102

 

(Hunsrück)Epilog: Eine Chance für das dritte Leben des kleinen Filmhauses zeigt das inzwischen in die Jahre gekommene Häuschen deutliche Alterserscheinungen. Um es zu erhalten sind Reparaturen nötig. Das Dach müsste bereits erneuert werden. Auch dafür fühlen sich Heribert Dämgen und die Ehrenamtlichen vom Schabbacher Heimat und Kulturverein verantwortlich. Doch ihnen fehlen die Mittel. Trotz der vielfältigen regionalen Hilfsprogramme ist dieser außergewöhnliche Erinnerungsort bisher durch alle Raster der Förderung gefallen. Hier braucht es keine teuren Marketing-Offensiven und keine Anschubfinanzierung mehr: hier ist schon alles da. Die Menschen kommen in großer Zahl. Und es werden immer mehr. Aber wie kann dieser großartige Ort, einer der überzeugenden Anziehungspunkte in der Region, erhalten und für die Zukunft gesichert werden? Die Frage bleibt. Weitere Infos immer unter: www.soonwald.de

www.schabbacherkulturheimat.de

 
 
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